HONORARE

Die Honorierung der anwaltlichen Tätigkeit ist kein “Tabu-Thema”. Dennoch wird diese oft so behandelt. Tatsächlich ist aber diese Geschäftsgrundlage gerade in heutigen Zeiten ein sehr sensibles Thema, welches zwar im Rahmen der anwaltlichen Beratung nicht unbedingt in den Vordergrund rückt, aber auch keinesfalls gänzlich unangesprochen bleiben sollte.

Generell klären wir unsere Mandanten über die voraussichtlichen Kosten und die verschiedenen Möglichkeiten der Honorierung auf.

Es stehen hierbei drei Varianten zur Auswahl, die ggf. von uns für die Bearbeitung uns angetragener Mandate die kostenmäßige Grundlage bilden.

Die wahrscheinlich üblichste Variante ist die Vergütung nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG). Diese ist abhängig von den entstehenden gesetzlich geregelten Gebührentatbeständen einerseits und dem jeweils zugrunde zu legenden Gegenstandswert, der sich ebenfalls anhand gesetzlicher Bestimmungen festlegen läßt. Diese Vergütung stellt eine Mischkalkulation dar und trägt der tatsächlich geleisteten anwaltlichen Tätigkeit im konkreten Fall oftmals keinerlei Rechnung.

Übersichtlicher und kalkulierbarer für Mandant und Anwalt ist daher eine Honorierung auf Zeitstundenbasis. In hierfür geeigneten Fällen, insbesondere bei außergerichtlicher Tätigkeit in wirtschaftlich bedeutsamen Fragen, ist diese Art der Vergütung eine dem tatsächlichen Arbeitsaufkommen angepaßte Variante.

Schließlich gibt es auch noch die Möglichkeit, bei zeitlich überschaubaren oder standardisierten Verfahren, bzw. bei Vertragsgestaltungen und/oder der Gestaltung von allgemeinen Geschäfts­bedingungen, mit uns ein Pauschalhonorar zu vereinbaren, welches dann die Grundlage für die Abrechnung der insoweit insgesamt erfolgten anwaltlichen Tätigkeit bildet.

Sollten Sie Fragen zur Vergütung unserer Tätigkeit haben, so sind wir jederzeit bereit, Ihnen entsprechende Erläuterungen hierzu, auch schon zu Beginn des Mandatsverhältnisses, zu geben.


 

Stand: Februar 2016 (Copyright © RA Thomas Prenzel und RA Benedikt Weibels)